Bin ich GUT GENUG?

Bin ich gut genug?

Ich glaube fast jeder von uns kennt das Problem oft einfach das Gefühl zu haben niemandem gerecht werden zu können.

Zu wenig Zeit für das Kind, zu wenig Zeit für das Pferd, zu wenig Zeit für den Job, zu wenig Zeit für alles Mögliche…

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Ständig hat man das Gefühl man schafft es nicht „gut genug“ zu sein und es allen recht zu machen.

Tja, müssen wir es denn wirklich allen recht machen? Wir SELBST sind auch noch da!

Manchmal muss man sich einfach bewusst machen dass wir wahrscheinlich nur einmal Leben und dass jeder auch einfach Zeit für sich, (s)eine Auszeit braucht.

Ich bin der Meinung nur wer sich Auszeiten gönnt ist dann auch einfach ausgeglichener und fitter für alle Anderen.

Für mich persönlich ist Laufen und Reiten ein toller Ausgleich.
Reiten und Pferde sind sowieso aus meinem Leben nicht wegzudenken und der Laufsport sorgt für Klarheit in meinem Kopf.

Abends wenn mein Kind im Bett ist, gönne ich mir meine Auszeit und gehe zum trainieren auf mein Laufband. Manchmal mache ich danach auch noch Kräftigungsübungen.

Danach fühle ich mich super und auch fitter und eben dadurch auch für mich schöner und ich hab wieder alles im Kopf durchdacht und geordnet was gerade so ansteht.
Zudem habe ich meist neue Ideen für meine Arbeit und schaffe danach auch wesentlich mehr in effizienter Zeit.
Das bedeutet auf gut Deutsch: „Es geht was weiter“ – die Zeit die man sonst oft im Büro vertrödelt oder ohne Ideen vor dem Laptop sitzt ist einfach sinnlos und total verschenkt.

Ich empfehle euch daher: schafft euch Freiräume und betreibt Sport.
 
Genauso wichtig sind natürlich auch Ruhepausen…
und beim Sport Regenerationsphasen.

Wer trainiert braucht auch Pausen um Muskeln aufbauen zu können. Also merken: AUSZEITEN und Ruhepausen sind essentiell! Man lebt nur einmal…

CHI und Matchatee können euch mental helfen… Meine Erfahrungen.

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Weitere Gedanken von Angelika 🙂 :

Der Plan ist meist schon ganz schön voll.
Häufig kommen noch ungeplante Ereignisse dazu.
Dies kann ein unerwartetes Gespräch mit einer Nachbarin oder Stallkollegin sein.
Vielleicht ist dein Pferd verschmutzter als erwartet.
Der Hund ist weg gelaufen, das Kind konnte in der Nacht nicht schlafen… Alles geht langsamer…
Abends… tot müde… wie immer viel zu spät… Es scheint eher einem Fall ins Bett, wie gemütlich ins Bett gehen.

Gerade Frauen haben oft das Problem, dass alles gemacht sein muss, ehe sie zur Ruhe kommen, sich Ruhe nehmen, sich Auszeiten gönnen.

Meine Wahrheit:
Ruhepausen sollen/ dürfen/ müssen geplant werden!
Trage dir Zeiten in den Kalender ein. Triff (d)eine Entscheidung.

Was ist für Dich überhaupt eine Ruhepause?
Ist das aktive Zeit?
In der du lieber etwas tust – wie Bewegung, Reiten, Sport
Oder ist das eher eine Zeit in der weniger statt findet, du lieber alleine bist?
Ein Buch lesen, in der Badewanne liegen, mit einem Gläschen Sekt mit der Freundin plaudern?
Oder ganz meditativ?
Aus dem Fenster schauen, spazieren gehen, Yoga, Musik hören
Beobachte wann dir was, gut tut!

Viel zu häufig haben wir Menschen Entscheidungen getroffen und bemerken nicht so recht, wie sich durch ändernde Außeneinflüsse auch unsere Bedürfnisse verändern.
Sei sensibel dir selbst gegenüber.
Was heute für dich spitze ist, kann in einer anderen Zyklusphase, mit wechselndem Arbeitspensum, mit Streit in der Partnerschaft, in anderer Jahreszeit, ganz anders für dich und deinen Körper sein!!
Wenn du etwas geplant hast, dann höre dennoch immer wieder auf dein Herz.

Überprüfe von Zeit zu Zeit: Passt das für mich. Passt das JETZT für mich.

Warum klappt das nicht mit den Ruhepausen?
Geplant war sie, die Pause. Du hast auch überlegt, was für dich passt!
Und dennoch, immer wieder kommt etwas dazwischen. Es klappt einfach nicht!!!
Zwei der möglichen Themen möchte ich hier noch aufgreifen, da sie in meiner Praxis in Beratungen immer wieder vorkommen.

Wertschätzung:
Was haben deine Eltern über Pausen gedacht.
Was hast du als Kind, als junger Mensch über Pausen gehört?
Häng nicht so rum. Mach was vernünftiges! Lieg nicht so faul auf dem Sofa.
Hast du nichts besseres zu tun, als so rum zu hängen??

Wer in der Kindheit Prägungen hat, das Faulheit, Pausen etwas schlechtes sind.
Wer eher „blöde Sprüche“ zu hören bekam.
Wer Eltern hatte, die immer viel Arbeiten wollten oder mussten.
Wird unbewußt ein schlechtes Gewissen haben, wenn eine Pause leben möchte.
Erlebe dies als Prägung mit zwar gut gemeinter Erziehung.
Aber heute als unpassend.

Ein Heilsatz kann da helfen:
Liebe Eltern, ich achte, dass ihr nie Pausen gelebt habt.
Ich darf Pausen leben. Jeder Körper braucht Pausen, um sich zu regenerieren.
Ich erlaube mir ab heute, Pausen zu leben!

Gefühle:
Ein Grund, warum sich Pausen unbewußt weg rationalisieren ist, dass gestaute Gefühle in dir sind. Es gibt sehr viele Menschen, die sich wie wegzoomen.
Mit Arbeiten, mit Sport, mit Verabredungen.
Tust du unbewußt immer etwas, um dir nicht begegnen zu müssen? Könnte sich das unangenehm anfühlen?
Würde da Angst, Wut oder Trauer kommen, wenn du eine Pause machst?
Begegnen dir in Zeit und Raum ungeklärte Themen, ungeklärte Baustellen?

Vielleicht brauchst du dann Hilfe. Ob ein Mensch deines Vertrauens, vielleicht auch einmal ein Therapeut. Überlege, ob du damit alleine klar kommst.
Nimm dir auf alle Fälle ganz bewußt Zeit! Zeit zur Klärung!
www.hof-hutmacher.de

Dann werden Pausen möglich sein und du wirst sie
von ganzem Herzen genießen können.

Herzlichst, Angelika und Daniela.

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