Warum Vegan?

WARUM ESSE ICH KEIN FLEISCH?

Zuerst möchte ich euch sagen, dass das bei mir nicht von heute auf morgen passiert ist.

Es war ein schleichender Prozess.

Zuerst wenig Fleisch und Wurst, dann die Entscheidung nach einem Vortrag von Richard David Precht, kein Fleisch mehr zu essen und jetzt 2 Jahre später , esse ich (fast) ausschließlich vegan.

Ich mag mir nichts „auferlegen“, mag keinen Druck oder Zwang und entscheide einfach selbst was ich esse und was nicht.
Aktuell bin ich zu 99% vegan unterwegs.  

Warum gibt es jetzt so viele vegane Rezepte von mir?

Ich möchte zeigen, wie lecker das rein pflanzliche Essen ist und das es vielleicht nicht immer Fleisch sein muss.

 

Warum ich jetzt vegan lebe, könnt ihr hier gerne nachlesen.

Es ist unglaublich, wie viele leckere und einfach zu kochende vegane Rezepte es gibt. Ich fühle mich tatsächlich wie im Schlaraffenland und vermisse die tierischen Produkte gar nicht.

Vegane Rezepte von mir, findet ihr hier

Ich versuche möglichst nachhaltig zu leben und auch etwas für unsere Umwelt zu tun.
Perfekt bin ich bei weitem nicht, aber zumindest mache ich mir Gedanken und versuche mein Bestmögliches, schon allein für meinen Sohn und für seine Kinder die er später Mal haben wird …
Wir sollten unseren Egoismus zurück schrauben und auch daran denken, für unsere Kinder und deren Kinder eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen.
Fakt ist: der Verbraucher bestimmt den Markt.

Ich bin im März 2016 selbstständiger RINGANA Frischepartner geworden und hätte nicht gedacht was das in mir und mit mir, auch in meinem Denken und meiner Lebensweise bewirken könnte.
RINGANA ist ein geniales Unternehmen, mit nachhaltigen Produkten und Verpackungen und das Gesamtkonzept so stimmig.

Je mehr ich mich mit der Firmenphilosophie und den Umweltthemen auseinander gesetzt habe, umso mehr habe ich mein eigenes Verhalten und Konsumverhalten überdacht.
Und dreimal dürft ihr raten, wo ich den Vortrag von Richard David Precht hören durfte… richtig: bei einem Event von Ringana.
Aber nicht nur Richard David Precht, auch Wolfgang Pekny und viele andere geniale Menschen durfte ich schon lauschen bei den Events.
Ein Umdenken tief in meinem Herzen hat begonnen und ich will etwas bewirken.

Ohne Fleisch zu leben ist für mich persönlich eine bewusste Lebenseinstellung.

Ich möchte nicht mehr, dass Tiere für mich getötet werden und ich mache mir so meine Gedanken:

➡️ wo das Fleisch herkommt,
➡️ wie die Haltungsbedingungen sind,
➡️ was das Ganze mit dem Klimawandel zu tun hat,
➡️ ob es ethisch vertretbar ist Tiere zu töten nur um sie zu essen,
➡️ ob es ethisch vertretbar ist Tiere zu quälen und auszubeuten,
➡️ ob vielleicht der Welthunger nicht so groß wäre ohne Massentierhaltung
➡️ wieviel Grundwasser benötigt wird für ein Kilo Rindfleisch…

Ganz abgesehen davon, ist eine optimale Haltung der Tiere noch immer die absolute Ausnahme.
Bio bedeutet leider hier auch nur: Biofutter für die Tiere…
Kälbchen werden wenige Stunden nach der Geburt von der Mutterkuh getrennt (unfassbar schlimm finde ich das!!!), kommen meist in kleine Boxen bis sie dann 500 kg haben und geschlachtet werden können… Eine Wiese wo sie sich bewegen und austoben können, sehen die Kälber in den meisten Betrieben niemals… und am Schlimmsten: sie werden der Mutterkuh weggenommen.
Eine Milchkuh gibt nur Milch, wenn sie ein Kalb bekommen hat – bedeutet sie wird andauernd geschwängert und wenn sie nicht mehr kann, getötet.
Und für was?
Für unsere Milchprodukte… die möglichst Bio und günstig sein sollen für die Verbraucher.

Auch Eier aus Massentierhaltung sind „versteckt“ in Nudeln und Fertiggerichten drinnen…
Schlimmste Haltungsbedingungen der Hühner in kleinsten Käfigen sind bei uns verboten 🚫 – aber in Ungarn zum Beispiel erlaubt. Die Eier aus Ungarn landen dann in unseren Supermarkt Regalen oder „versteckt“ in Lebensmitteln. Je billiger umso besser… wie es den Tieren geht, ist in der Regel leider nebensächlich.
Und auch hier gilt: Bio Milchprodukte haben leider fast nirgendwo gute Haltungsbedingungen.

Ja, es gibt Betriebe die auch auf das Tierwohl achten, aber leider selten.
Natürlich möchte ich absolut nicht ALLE in einen Topf werfen, das wäre auch unfair.

Thema Umweltschutz:
Zwischen 4000 und 15000 (!) Liter Wasser werden für ein Kilo Rindfleisch benötigt. Davon braucht 1 % das Rind selbst und 99 % (!) wird für die Herstellung des Futters benötigt.

Dass Regenwald abgeholzt wird um mehr Flächen für die Rinder zu haben, ist eine Katastrophe für unser Klima.

Der hohe Fleischkonsum weltweit ist die größte (!) Ursache schädlicher Treibhausgase.

Die Tiere benötigen Futter, welches oft mit Pestiziden gespritzt wird und welches Anbauflächen wegnimmt für Getreide, welches auch Menschen ernähren könnte.
Ganz zu schweigen davon, dass das gespritzte Futter am Ende im Tier ist und Menschen das wieder rum essen … auch Antibiotika im Futter ist keine Seltenheit, damit die Tiere nicht krank werden in der unwürdigen Stallhaltung.
Trauriger Fakt ist: viele der Tiere sehen die Sonne niemals oder einmal auf dem Weg zum Schlachttansporter.

Ich bin mit Tieren aufgewachsen, wir hatten Pferde, Hunde, Katzen,… und ich kann euch sagen: jedes Tier hat einen individuellen Charakter, hat Gefühle, kann Trauer und Glück empfinden,…
Unvorstellbar für mich, ein Tier zu töten und zu essen.
Unvorstellbar für mich, Müttern ihre Kinder wegzunehmen…
Unvorstellbar für mich, Tiere in kleine Käfige oder Boxen zu sperren…

Meine Meinung: TIERE sind FÜHLENDE WESEN.

Ich habe beschlossen, dass ich dafür nicht mehr verantwortlich sein möchte und die Entscheidung mit Leichtigkeit getroffen, kein Fleisch und keine tierischen Produkte mehr zu essen.

Ich will niemanden bekehren und auch niemanden sagen, dass er vegan leben soll.
Es würde schon reichen, wenn jeder den Fleischkonsum drastisch reduziert (und da gehört auch Wurst und co dazu) und öfter mal zu Gemüse und Obst greift.

Witzig finde ich auch: wen ich mit Menschen darüber spreche warum ich kein Fleisch esse, kommt von JEDEM:
„Ich esse fast gar kein Fleisch und wenn dann vom Bauernhof meines Vertrauens“ …
🤔 Da frage ich mich doch, warum jedes Supermarkt Regal voll ist mit Billigfleischprodukten, wenn 100 % der Menschen mit denen ich spreche, nur beim Bauernhof nebenbei kaufen und ganz ganz selten Fleisch essen?
Vielleicht kenne ich ja ausgerechnet das 1 % der Menschen die artgerecht gehaltenes Fleisch kaufen?

Jeder darf selbstverständlich selbst entscheiden was er isst.
Das waren hier nur ein paar Gedanken und ein paar der Gründe warum ich lieber ohne tierische Produkte lebe.

Liebe Grüße, Dani.

Artikel: UMWELT und TIERE achten

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