Wer bin ich? Was ist „Fair Riding Corp“?

Ich heisse Daniela Geiger, bin 39 Jahre alt und reite seit ich 8 Jahre jung war mit kleinen Unterbrechungen.

Thema: FAIR RIDING CORP:
Meine Eltern hatten einen eigenen Reiterhof auf dem ich auch 10 Jahre im Stall gearbeitet habe.

Reiten „gelernt“ (Reiten lernt man nie ganz) habe ich bei meiner Mama die für Österreich bis in die hohe Klasse der Dressur gestartet ist. Natürlich hab ich nach wie vor regelmässig Unterricht.

Alles hier auf meiner Seite sind meine persönlichen Erfahrungen.
Ich versuche euch zu helfen wo ich nur kann damit die Pferde besser verstanden werden und damit jeder dazulernen kann.

Auch ich weiß bei weitem nicht alles, dennoch kenne ich viele gute Pferdefachleute die ich euch empfehlen kann. Ich bin greifbar für euch, das heisst ihr könnt mich via Facebook per PN erreichen.
Ich beantworte alle Fragen die sich rund ums Thema Pferd drehen. Es gibt keine dummen Fragen!
Wer nicht fragt aus Scham der ist in meinen Augen „dumm“. Ich lerne auch täglich dazu und nicht alles was ich mache findet jeder gut.
Für mich ist das aber der richtige Weg.
Die Liebe zum Pferd ist das Wichtigste.

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Was ist eigentlich die „fair riding corp“?
Häufig bekomme ich die Frage gestellt was denn eigentlich faire Reitgemeinschaft bedeutet, ob ich damit Geld verdiene, was wir machen…

Also ich versuche das mal zu erklären.
Wir hatten ja selber einen Reitbetrieb und ich bin da ganz pferdefreundlich und behütet aufgewachsen.
Ich war dann richtig geschockt vor etwa 4 bis 5 Jahren als ich durch Zeitschriften und auch ganz viel über Facebook herausgefunden habe was viele Leute mit ihren Tieren so anstellen. Das ist wirklich so.
Unser Hof lag ziemlich abseits und wir hatten nur Gäste auf der Anlage und ich kannte keine „harten“ Trainingsmethoden.
Also schon, aber den Reitersitz betreffend (glaubt mir das kann ein ganz hartes Training sein – Sitzlongen etc) und nicht das Pferd betreffend.
Bei uns standen immer die Pferde im Vordergrund auch wenn die meisten Schulpferde waren.

Ich erlebte einen mittleren Schock als ich von Rollkur (LDR genannt), verschiedenen abartigen Verschnallungen, wirklich schlimmen Trainingsmethoden (Gummiseile an die Beine, Köpfe hoch binden in der Halle, spitze Gegenstände unter Gamaschen,…) erfahren habe.
Meine Erziehung und meine Reit- und Pferdeerziehung die ich erfahren habe sah ganz anders aus.

Nun es ging mir dann darum den Menschen zu zeigen was man nicht tun soll mit seinen Pferden und über Krankheiten etc aufzuklären.
Also ich weiß bestimmt nicht alles, aber ob ein Pferd gequält wird oder nicht, ich glaub das seh ich schon.
Bestimmt nennen mich auch einige nicht pferdefreundlich weil ich zum Beispiel bei manchen Pferden mit Sperriemen reite….
Aber das ist in meinen Augen „Pipifax“. Mein Pferd kann sogar Heu und Gras fressen trotz Zaum, so schlimm kann es dann nicht sein. Es kommt halt wie bei allen Sachen auch immer individuell auf das Pferd und dessen Vorgeschichte und Gesundheit an.

Ich bin auch der Meinung man soll nicht jeden und alles gleich verurteilen ohne mal nachzufragen, außer es läuft offensichtlich etwas falsch. Ich weiß auch wie man ein Zaumzeug richtig verschnallt.
Das wichtigste ist das man sein Pferd nicht als Sportgerät sieht, sondern als Freund und Partner.

Halsring reiten zum Beispiel muss auch nicht immer gut fürs Pferd sein, wenn da jemand reitet der nicht darauf achtet dass sein Pferd über den Rücken und losgelassen geht… Ich meine nur keiner ist fehlerfrei und wir alle sollten einfach freundlich miteinander umgehen und nicht nur auf einer Sache beharren. Leben und leben lassen.
100 % perfekt gibt es nicht.

Auch Anfänger müsssen erst lernen geschmeidig im Sattel zu sitzen, dafür muss es auch Pferde geben die das mitmachen, aber jeder von uns hat mal angefangen zu reiten… Jetzt bin ich schon wieder total vom eigentlichen Thema abgekommen.

Also: hier auf meiner Seite versuche ich möglichst auf alle Themen einzugehen die Pferdehaltung/ Pferdegesundheit/ und Reiten betreffen. Kräutertips, Bachblüten, alles was natülich ist sind meine Favoriten.
Das heißt nicht dass das den Tierarzt ersetzt! Bitte nicht! Ich versuche auch immer genau zu informieren, damit nicht „rumgedoktort“ wird ohne Plan. Das alles bin ich und meine Mama. Ich bin hier für euch greifbar. Das bedeutet ich beantworte eure Fragen die per PN kommen. Alle. Ausnahmslos.
Weiß ich etwas nicht, wird es geteilt oder ich nenne euch Personen die euch weiterhelfen können.

Noch mal ein wichtiges Statement dass man gar nicht oft genug wiederholen kann:

Reiten lernen heißt nicht einfach nur auf dem Pferd zu sitzen. Reiten „können“ bedeutet auch nicht, sein Pferd (mehr oder weniger) durch unsachgemäßen Zügelgebrauch unter Kontrolle zu halten. REITEN LERNEN HEISST SICH AUF EIN LEBEWESEN EINZULASSEN, das völlig anders lebt und denkt wie wir Menschen.
Reiten lernen zieht einen immerwährenden Lernprozess nach sich. Bei dem man sich auch SELBST HINTERFRAGEN MUSS.

Ein Reiter muss dazu bereit sein, seinen SITZ, seine KOORDINATION, sein KÖRPERGEFÜHL ständig zu verbessern und das eigene Handeln ständig zu hinterfragen. Ein Pferd wird nicht absichtlich etwas falsch machen, nein es versteht einfach die unkorrekten Hilfen oder die Sprache des Menschen nicht. Manchen Reitern ist das leider nicht klar.

Wer bereit ist den korrekten und pferdegerechten Weg der Reitausbildung einzugehen wird nicht nur viel lernen, sondern auch sich selbst besser kennenlernen.
Das Pferd ist unser Spiegel, und wer diesen Spiegel zu lesen weiß profitiert nicht nur beim Reiten davon.

Erst wer einen zügelunabhängigen Sitz erlernt hat, wird seine Hilfen so einsetzen können, dass das Pferd auch in der Lage ist zu verstehen was der Reiter von ihm will.
Longen und später immer wieder Sitzlongen (auch nach jahrelangem Reiten) helfen dabei pferdegerechtes , feines Reiten zu betreiben egal ob mit oder ohne Zaum und egal welche Reitsparte.

Und: Reiten lernt man wohl nie ganz. Ein ständiges Informieren, Hinterfragen, eventuell besser machen oder altbewährtes für gut empfinden…. ja so ist das Reiterleben.

Mein Buch:
WEGE ZUR HARMONIE MIT DEM PFERD – sanfter Umgang, gutes Reiten“
hilft allen Freizeitreitern ihre Pferde besser zu verstehen und einiges an Wissen über Haltung, Fütterung und Co zu erlangen.
Es ist Herbst 2015 im Harmony Verlag erschienen und die Fortsetzung:
„In Harmonie mit dem Partner Pferd – FIT durch die 4 Jahreszeiten“ erscheint im HErbst 2016 über den Harmony Verlag.
Mit diesen beiden Bücher ist glaube ich so ziemlich ALLES abgedeckt was der Freizeitreiter wissen muss!

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2 Gedanken zu „Wer bin ich? Was ist „Fair Riding Corp“?“

  1. Hallo,ich selbst reite leider nicht Aber meine 14 jährige Tochter reitet aus Leidenschaft. Ich bin so begeistert,von dem was ich gelesen habe, das ich ihr das Buch sofort bestellen werde. Denn für uns gilt auch,das Harmonie beim reiten die Grundvorraussetzung allen reiterlichen Könnens ist. Lg und weiter so!

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